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Hallo Light Painter,

Ich möchte euch heute mein Camera Rotation Tool vorstellen. Bei der Suche im Internet bin ich auf die verschiedensten Versionen gestoßen. Diese variierten stark zwischen komplettem Selbstbau und einem Gimbal.

Ich fand die Version von Dan Roberts sehr interessant. Allerdings funktionierten die Links unter seinem Video nicht mehr, da die Artikel bei Amazon US nicht mehr erhältlich waren. Also habe ich mich auf die Suche begeben und bin auch fündig geworden.
Für das Tool wird Folgendes benötigt.

Die Kosten sind überschaubar und liegen bei ca. 74 €. Wer einen Manfrotto Stativ mit der Manfrotto eigenen Stativplatte 200PL sein Eigen nennt, benötigt einen Adapter und ist mit ca. 92 € am Start.

Vor dem Zusammenbau sind ein paar Vorbereitungen nötig. Am Panoramakopf löst ihr zunächst die zwei Inbusschrauben und könnt dann die Arca-Swiss Montageplatte entfernen.

Anschließend dreht ihr die 1/4“-3/8“ Adapterschraube in das Gewinde. Gut festziehen nicht vergessen. Das ist wichtig. Ansonsten kann es leicht passieren, dass sich der Kopf beim Drehen der Kamera löst.

Dann erfolgt der Zusammenbau, der denkbar einfach ist.

Den kurzen Schenkel des ersten L-Winkels, ggf. am Adapter befestigen.

Danach den Panoramakopf am langen Schenkel festschrauben. Wichtig: richtig festschrauben, sonst dreht sich der Kopf später beim Fotografieren auch am L-Winkel.

Zuletzt wird der zweite Winkel am Panoramakopf festgeschraubt.

Der Kopf erlaubt ein freies Drehen um 360° oder in Stufen von 5°, 10°, 15°, 20°, 24°, 30°, 36°, 45°, 60° und 90°.

So sieht das Camera Rotation Tool auf dem Stativ montiert aus.

Camera Rotation Tool (CRT)

Dann kann es auch direkt mit kinetischem Light Painting losgehen. Das heißt, die Lichtquelle bewegt sich nicht, sondern die Kamera wird während der Belichtung bewegt – in diesem Fall gedreht. Hier zwei Beispiele. Das erste mit Drehung und Zoom Bewegung, das zweite mit Drehung, Zoom und zusätzlichen Belichtungen alle 30 Grad wobei das Objektiv bei der Drehung abgedeckt wurde.

Auch bei beleuchteten Gebäuden lässt sich das Camera Rotation Tool gut nutzen. Letztendlich entstehen grafische Fotos, bei denen das Gebäude nicht mehr zu erkennen ist.

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